Panorama

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Traumhaft schöner Tianmen-Berg

30.06.2016, Gestern folgte im nationalen Tianmen-Berg-Waldpark und der Weltnaturerbestätte Wulingyuan auf Regen Sonnenschein. Beide Sehenswürdigkeiten befinden sich in der zentralchinesischen Provinz Hunan. Das Bergmassiv scheint in den Wolken zu sein und alles sieht so schön aus, als ob es geradewegs einem Traum entsprungen wäre. (german.people.com.cn)

Schwaches Pfund führt zu Online-Shopping-Boom

30.06.2016, Nachdem Großbritannien für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt hat, profitieren Chinas Online-Shopper vom Absturz des britischen Pfunds, um teure ausländische Luxusprodukte zu kaufen.

Das Pfund fiel auf ein 30-Jahrestief, nachdem die Briten am Donnerstag vergangener Woche für den Ausstieg aus der EU gestimmt hatten. Britische Waren und Dienstleistungen wurden dadurch günstiger für Käufer im Ausland.

Seit dem Referendum fiel das Pfund um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Renminbi.

Evonne Shen, eine Angestellte aus Hangzhou in der Provinz Zhejiang, kaufte sich am Dienstag eine Handtasche für 3000 Yuan (450 US-Dollar) in einem britischen Online-Shop und sparte dabei mehr als 300 Yuan im Vergleich zur Vorwoche.

Auch wenn Shen, Anfang 20, möglicherweise noch Zollgebühren zahlen muss, wenn ihr Paket in China ankommt, entschloss sie sich nach der Abwertung des Pfunds zum Kauf. „Die Zollgebühren gibt es die ganze Zeit, doch wie oft bekommt man schon eine solche Chance?“, meinte sie.

Nach dem Wertverlust des Pfund kauften chinesische Online-Shopper Waren auf britischen E-Commerce-Websites oder baten dai gou, Auftragsshopper im Ausland, ihnen bei ihren Einkäufen in ausländischen Geschäften zu assistieren und die Pakete nach China zu schicken.

Nach Angaben von Ymatou.com,. einer internationalen E-Commerce-Website in China, haben sich die Tagesumsätze europäischer Produkte seit dem Referendum verdoppelt, vor allem wegen des Runs auf britische Produkte.

Das Unternehmen aus Shanghai erklärte am Mittwoch: „Shoppingzentren in Europa veranstalten zurzeit ihre jährlichen Sommerschlussverkäufe. Zusammen mit dem schwächeren Pfund könnte es keinen besseren Zeitpunkt geben, um britische Produkte zu kaufen.“

High-End-Produkte in der Preislage von 4000 bis 6000 Yuan zählen zu den Bestsellern bei ymatou.com Rund 70 Prozent der Online-Shopper kauften Handtaschen, darunter eine Kelly Bag von Hermès für 98.000 Yuan.

Laut Baidu-Index, der die Popularitätstrends bei Suchanfragen erfasst, stieg die Zahl der Anfragen nach „UK dai gou“ zwischen dem 17. und 21. Juni um 175 Prozent. Der Höchstwert wurde am Freitag erzielt, als das Ergebnis desReferendums verkündet wurde.

Der Analyst Mo Daiqing erklärte: “Der kurzfristige Einbruch des Pfunds führt dazu, dass mehr Online-Shopper ihre Aufmerksamkeit von japanischen und koreanischen auf britische Produkte verlagern.“ (german.china.org.cn)

Formula Student Germany: Chinesische Studenten wirken mit ihrem Wagen mit

29.06.2016, Am Dienstag fand an der Lushang-Hochschule der Guangxi University of Science and Technology eine Pressekonferenz statt. Dabei stellte LS RACING, das Formula-Student-Team der Hochschule, der Presse vier neue Rennwagen vor, die die 103 Mitglieder des Teams in den vergangenen sechs Monaten selbst konstruiert haben. LS RACING konnte sich beim Formula Student China im vergangenen November den Titel als nationaler Champion sichern. Im kommenden August wird das Team mit einem der Rennwagen als einziger Vertreter der Volksrepublik China an der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring teilnehmen. (german.china.org.cn)

Jiangxis „Straße auf dem Wasser“

29.06.2016, Wollen Sie mal die angeblich „weltschönste Straße auf dem Wasser“ sehen? Diese Straße befindet sich im Herzen des Nationalen Naturschutzgebiets des Poyang-Sees in der südostchinesischen Provinz Jiangxi. Wegen der starken Regenfälle in Südchina ist der Wasserspiegel des Sees derart hoch gestiegen, dass die erhöht liegende Fahrbahn einer anliegenden Straße leicht mit Wasser bedeckt wurde. Viele Menschen fühlen sich von dieser surreal anmutenden Szene angezogen. Manche laufen auf der „Wasserstraße“, andere nutzen Fahrrad oder Auto, um sie selbst zu erfahren. (german.china.org.cn)

Schatzsucher graben ganzes Dorf um

28.06.2016, Chinesische Bauern in Zhejiang können sich darüber freuen, dass die Felder rund um das Dorf Houzhang kostenlos umgegraben werden. In Handarbeit.

Bewaffnet mit Spitzhacke, Schaufel und Lampen haben sich im Juni Tausende chinesische Hobby-Schatzsucher aus allen Ecken des Landes auf den Weg gemacht, nachdem sie gehört hatten, in Houzhang lägen Rubine in der Erde.

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich das Gerücht auf der Nachrichtenapp WeChat, berichtete die lokale Qiangjianger Abendzeitung. Dort stand wohl, dass die angeblich in Houzhang ausgebuddelten Rubine 50.000 bis 100.000 Yuan RMB eingebracht hätten. Umgerechnet sind das rund 6.700 bis 13.600 Euro.

Die kleine Ortschaft in Ostchina, drei Stunden von Hangzhou entfernt, sei regelrecht überrannt worden. Polizisten wurden gerufen, um die vielen Menschen zu koordinieren. Straßen wurden von Anwohnern persönlich gesperrt. Genutzt hat das alles wenig, denn wer einmal im Rubin-Rausch steckt, der lässt sich von so einer Straßensperre nicht abhalten. Vor allem nachts seien die Schatzsucher unterwegs, heißt es, denn im Dunkeln könne man Rubine besser erkennen.

Shi Zhao'an vom Land- und Ressourcenamt des Kreises, hat die „Schätze" testen lassen: reinstes, aber wertloses Kieselgestein haben all die gierigen Buddler demnach zutage gebracht. Andere Experten bestätigten das Ergebnis.

Da sich die Nachrichten über den möglichen finanziellen Segen jedoch so schnell verbreiteten – schneller als die Dementi –, kommen nach wie vor Glücksuchende ins Dorf. Letzten Meldungen zufolge waren es immerhin noch um die 500.

Shi vom Amt hofft, dass der Spuk bald ein Ende habe. Die Beschwerden nehmen zu. Tee-Bauer Pan Yuwen gab beispielsweise an, dass die Massen seine Teeproduktion gefährdeten, vor allem durch ihre Autos und Werkzeuge. Tee ist als eine der Haupteinnahmequellen der wahre Schatz der Region.

Die ganze Graberei würde nicht nur das Ökosystem des Ortes und die Anwohner stören, so Shi. Für die örtlichen Beamten, die mit der Bewältigung des Chaos beauftragt sind, sei sie auch eine massive Zeitverschwendung. Mittlerweile kämen manche Leute auch nur so zum Spaß am Schauen.

Wer die Suche aufgibt, kann übrigens ohne Probleme seine Utensilien an neue Gräber verkaufen, so wie Pan Xihao. Der hat immerhin rund drei Euro für seine Schaufel bekommen. Es war der einzige Gewinn für den 47-Jährigen nach stundenlanger Suche. (german.cri.cn)

Greise Brüder modeln als Fischer auf dem Li-Fluss

27.06.2016, Der Li-Fluss in Guilin zieht wegen seiner faszinierenden Karstlandschaft jährlich unzählige Touristen an. Zwei als Fischer modelnde Senioren sind unter Fotografen seit Jahren wegen ihres typisch chinesischen Stils sehr beliebt.

Der Li-Fluss schlängelt sich gemächlich durch die Karstlandschaft von Guilin und bietet eine idyllische und malerische Atmosphäre. Im Juni 2014 wurde die Karstlandschaft von Guilin in die Liste der Weltnaturerbestätten aufgenommen. Der Fluss ist der Arbeitsplatz von Huang Yuechuang, der bereits seit 2003 durch Fotos mit Touristen sein Geld verdient. Auch sein älterer Bruder Quande ist seit 2008 als Fischer-Model tätig. (german.people.com.cn) 

Faszinierende Seenlandschaft von Shennongjia

23.06.2016, Im Waldgebiet Shennongjia im Nordwesten der zentralchinesischen Provinz Hubei liegt auf einer Hochebene das Feuchtgebiet Dajiuhu (wörtlich: neun große Seen). Der Name des Feuchtgebiets rührt von einem Bach her, der dort neun Seen miteinander verbindet und dadurch ein großes zusammenhängendes Feuchtbiotop geschaffen hat. Die Landschaft besticht durch ihre natürliche Schönheit und bietet Naturfreunden auch im Sommer eine angenehme Kühle. (German.people.cn) 

Buddhistisches Thangka-Festival in Tibet abgehalten

20.06.2016, Bei dem jährlich stattfindenden Festival wurde am Donnerstag im Tsurphu-Kloster, einem der wichtigsten Klöster der Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus, ein 38 mal 35 Meter großes Thangka gezeigt. Die religiöse Zeremonie zog unzählige Gläubige an. Thangkas sind eine klassische Form der Malerei des tibetischen Buddhismus. (german.china.org.cn)

Fußballnacht in der Deutschen Botschaft

17.06.2016, Um drei Uhr morgens versammelten sich am heutigen Freitag auf Einladung des deutschen Botschafters in China, Michael Clauss, hunderte chinesische und ausländische DFB-Fans in der Deutschen Botschaft in Beijing, um das zweite Gruppenspiel der UEFA-Fußball-Europameistschaft 2016 in Frankreich zu verfolgen und die DFB-Elf gegen Polen anzufeuern.

Vor dem Spiel hieß der deutsche Botschafter Clauss alle Fußballfans willkommen und hielt eine kurze Rede. Bier, alkoholfreie Getränke und Bratwurst sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Das Spiel endete 0:0, tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. (German.people.cn)

Bildergalerie: Eröffnungsfeier im Disneyland Shanghai

16.06.2016, Das Disneyland in Shanghai wird heute eröffnet. In Shanghai fand dazu eine Eröffnungszeremonie statt. (german.china.org.cn)

Bildergalerie: Heißer Sommer in Sanya, Hainan

(Xinhua Europe)

Bildergalerie: Disneyland Shanghai

(Xinhua Europe)

Beachvolleyballerin Xue: Hoffnungen auf die Qualifikation für Olympia

08.06.2016, Ihre Sportkarriere startete die Beachvolleyballerin Xue Chen im Jahr 2000 an der Fuzhou Sports Training School. Zwei Jahre später absolvierte die Chinesin das Athletic Sports College in Fuzhou. Mit Yan Ni spielte sie zwei internationale Beachvolleyball Jugendturniere. 2006 trat sie bei der World Tour mit Zhang Xi an. Schon ihr zweites Turnier in Shanghai konnten die beiden Athletinnen aus China gewinnen. Nachdem sie auch in Sankt Petersburg und Warschau das Finale erreicht hatten, gelang ihnen auf Phuket beim letzten Event des Jahres ein weiterer Sieg. Anschließend wurde Xue Chen als Top Rookie der Saison ausgezeichnet.

Ihren größten Erfolg erreichten die Beachvolleyballerinnen jedoch bei den Olympischen Spielen im Heimatland. In Beijing 2008 verloren Xue Chen und Zhang Xi das Halbfinale gegen ihre Landfrauen Tian Jia und Wang Jie, gewannen anschließend jedoch das Spiel um den dritten Platz und die Bronzemedaille gegen die Brasilianerinnen Talita und Renata. Vier Jahre später gewann Xue Chen wieder in London eine Bronzemedaille.

Diesmal ist aber alles anders. In zwei Monaten starten die olympischen Spiele in Brasilien. Aber Xue Chen und ihre Partnerin Xia Xinyi haben noch keine Qualifikation geschafft. Wegen Verletzungen haben sie im letzten Jahr an keinem einzigen Punktespiel teilgenommen. Deshalb sind ihre Kondition und ihr körperlicher Zustand momentan noch völlig ungestärkt. Aber vor drei Monaten haben sie den asiatischen Meistertitel gewonnen, das hat Xue Zuversicht gegeben:

„Diesmal ist es nicht wie die beiden Male davor. Damals waren wir im Juni schon qualifiziert. Wenn du jetzt noch nicht weiß, ob du wirklich an den Olympischen Spielen teilnehmen kannst, fühlst du dich ganz anders. Aber durch den diesjährigen Asienmeistertitel sind wir weiter zuversichtlich."

Xia Xinyi, ihre Partnerin, hat zuvor noch nicht auf der olympischen Bühne gespielt. Sie sagt:

„Vorher waren die Olympischen Spiele für mich nur ein Begriff. Aber jetzt ist mein Ziel immer klaren geworden, ich werde mich darum bemühen."

Gegenüber den letzten Herausforderungen ist Xue Chen gar nicht nervös. Sie sagte dazu:

„Gestern habe ich noch zu meiner Partnerin gesagt, dass ich früher den Meistertitel als den einzigen Maßstab für Training und Wettkampf sah. Kein Titel ist sinnlos. Aber jetzt meine ich, sich selbst zu übertreffen ist viel wichtiger. Wenn du in einem Moment eine besseres Selbst von dir findest, dann bist du schon die Beste." (CRI)

Bildergalerie: Die Herstellung von Räucherstäbchen in Tibet

(Xinhua Europe)

Bildergalerie: Buddha-Statuen in Chinas Grotten

(Xinhua Europe)

Bildergalerie: Die Herstellung von Tee

(Xinhua Europe)

Bildergalerie: Beijing Frühling

(Xinhua Europe)

Laozi's 2,587 Geburtstagsfeier in Henan

(Xinhua Europe)

Separater Essbereich für Mädchen und Jungs in Mensa errichtet

Eine Oberschule in der Provinz Henan verbietet Schülerinnen und Schülern, gemeinsam zu essen. Laut dem Schuldirektor dient diese Maßnahme dazu, frühzeitigen Liebesbeziehungen vorzubeugen und die Schulleistungen zu verbessern.

 

14.03.2016, in der Mensa der Ruyang Experimental High School in Luoyang in der zentralchinesischen Provinz Henan wurde eine rote Linie auf dem Boden des Speisesaals gezogen. Die Linie teilt die Mensa in zwei Zonen, eine für Mädchen und eine für Jungs. Denn in besagter Henaner Oberschule müssen Schülerinnen und Schüler beim Essen und in den Pausen getrennt voneinander sitzen. Laut dem Verantwortlichen der Schule soll dadurch übermäßig intimes Verhalten zwischen den beiden Geschlechtern, wie beispielsweise „sich gegenseitig mit Essstäbchen zu füttern“, unterbunden werden. Die Lehrer werden die Schüler überwachen und Fotos von denjenigen machen, die sich der Regelung widersetzen und weiterhin gemischt sitzen. Wer die neue Regel verletzt, wird zur Rede gestellt und verwarnt.

„Es gibt keine freie Platzwahl mehr. Wir sind darüber hinaus darin unterwiesen worden, wie wir essen und unsere Zeit verwalten sollen“, erzählt ein Schüler der Schule.

Schuldirektor Li Xinnian erklärt, dass die neue Regelung erst in der vergangenen Woche eingeführt worden sei, um dem Flirten der Schülerinnen und Schüler beim Essen ein Ende zu setzen. Ein solches Verhalten übe einen schlechten Einfluss auf die anderen aus. Viele Schülerinnen und Schüler unterhalten zu früh Liebesbeziehungen, was sich negativ auf die schulischen Leistungen auswirkt. Bisher funktioniert die neue Regelung gut und zeitigt den gewünschten Effekt.

 

Bereits Anfang dieses Jahres hat eine Mittelschule in der Provinz Shaanxi eine ähnliche Regel eingeführt. (German.people.com.cn) 

Internationale Tourismusmesse in Berlin 09.03. - 13.03.2016

(Xinhua Europe)

Traditionelles „Blumenfest“ in Südchina gefeiert

11.03.2016,am Donnerstag war nach dem chinesischen Mondkalender der 2. Februar, der in der Han-Dynastie (202 v. Chr. – 220 n. Chr.) als „Blumenfest“ gefeiert wurde. In einem Reiseziel in der Stadt Lushan in der südchinesischen Provinz Jiangxi öffneten die Blumen schon ihre Blüten und bildeten ein Blumenmeer. Einige junge Frauen in der traditionellen Kleidung der Han-Dynastie „Hanfu“ verehrten die Blumengötter und baten für sich und ihre Familien um viel Glück und Gesundheit. Auch zahlreiche Touristen kamen hierher, um die Frühlingsatmosphäre zu spüren.

Das Miao-Volk feiert den Frauentag

10.03.2016, am Montag hat das Miao-Volk in seinem Siedlungsgebiet in der südwestchinesischen Provinz Guizhou den internationalen Frauentag bereits im vorausgefeiert. Man vergnügte sich mit vielfältigen Aktivitäten, darunter Tauziehen, einem Eierlauf mit Tischtennisbällen, folkloristischen Tänzen, Gesang und Batik-Malerei. (German.people.cn) 

Im Zuge des Wandels – Momentaufnahmen auf Zugreisen durch China

Im Zug von Shanghai nach Chongqing, 1991. [Foto/Xinhua]
Im Zug von Shanghai nach Chongqing, 1991. [Foto/Xinhua]

09.03.2016, seit den späten 1970er Jahren zieht Wang Fuchun als „Dieb“ durch Chinas Züge.

Doch Wang ist nicht etwa ein Taschendieb, er ist seit vielen Jahren beim Staat angestellt und fotografiert in dessen Auftrag das Leben auf Chinas Streckennetz. Er bezeichnet sich selbst als „Dieb“, da er glaubt die Realität in seinen Bildern nur einfangen zu können, wenn er nicht vorher um Erlaubnis fragt.

Bewaffnet mit seiner Kamera und gehüllt in einen Mantel, steift er durch volle Waggons und schießt Bilder seiner „Beute“ auf deren Reisen. Seine Arbeit bietet eine einmalige Perspektive auf Chinas Weg in die Moderne und den großen kulturellen Wandel.

Neuerdings hat er jedoch seine verdecktes Vorgehen aufgegeben und versucht stattdessen, als Teil eines neuen Projektes, die Menschen in seinen alten Aufnahmen zu identifizieren.

Der heute 73-jährige Wang möchte herausfinden, was aus den nichtsahnenden Stars seiner Bilder geworden ist.

 

„Es gibt eine Art von mobiler Gemeinschaft in Zügen. Sie umfasst jeden Aspekt der Gesellschaft: das Gute, das Schlechte, das Schöne, das Hässliche,“ sagt er. Obgleich sich Wang danach sehnt zu erfahren, wer seine Fotomotive sind, glaubt er, dass seine Bilder auch für sich stehen könnten als Momentaufnahmen der Geschichte. (German.people.cn)

Volksfest in Henan 

(Xinhua Europe)

Chinesischer Krebsüberlebender feiert goldene Hochzeit in Australien

Der 70-jährige Gu Quanping beim Fallschirmspringen im australischen Bundesstaat Queensland (Foto vom 8. Dezember 2015)
Der 70-jährige Gu Quanping beim Fallschirmspringen im australischen Bundesstaat Queensland (Foto vom 8. Dezember 2015)

02.03.2016, Der 70-jährige an Krebs erkrankte Gu Quanping und seine Frau Lu Aiping haben ihren 50. Hochzeitstag in Australien gefeiert. Die beiden mutigen Senioren wagten sogar einen Fallschirmsprung über dem Great Barrier Reef. In Gus strahlendem Lächeln ist von seiner Krankheit nichts zu spüren.

Gu Quanping wurde im Jahr 2013 fortgeschrittener Magenkrebs diagnostiziert. Er erholt sich nun langsam nach der Operation und den Behandlungen. Im November 2015 hat der Sohn seine Eltern nach Australien gebracht, damit sie dort ihre goldene Hochzeit feiern können. In den folgenden drei Monaten haben die beiden Senioren eine abenteuerliche Reise durch Australien unternommen.

Jeden Tag waren die beiden Alten so neugierig und glücklich wie Kinder. Gu hat die Zuversicht für das zukünftige Leben zurückgewonnen. Sein Sohn Gu Gu hat die liebevollen Momente seiner Eltern mit der Kamera festgehalten. Die Fotos spiegeln die starke Liebe seiner Eltern wider. (http://german.people.com.cn/)

China erwägt Erhöhung des Rentenalters

02.03.2016, China will bis 2017 einen Plan ausarbeiten, um das Rentenalter langfristig anzupassen, erklärte ein Offizieller. Grund dafür ist der Druck auf die Vorsorgeeinrichtungen durch die alternde Bevölkerung.“Mit größter Wahrscheinlichkeit wird der Plan nach einer fünfjährigen Übergangsphase im Jahr 2022 umgesetzt”, sagte der Wissenschaftler Jin Weigang vom Ministerium für Humanressourcen und Soziale Sicherheit am Samstag zur Nachrichtenagentur China News Service.

Die Regierung bereitet sich demnach darauf vor, das Rentenalter zu erhöhen, da der Anteil der Menschen im arbeitsfähigen Alter schrumpft. Die Zahl der Menschen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren sank im vergangenen Jahr um 4,87 Millionen auf 911 Millionen. Wie offizielle Daten zeigen, war dies das vierte Jahr in Folge mit einem solchen Rückgang.

Das Rentenalter liegt in China für Männer bei 60 und für Frauen bei 55 Jahren. Noch tiefer liegt es mit 50 Jahren bei Fabrikarbeiterinnen. Jin sagte, dass die Regierung sich die flexiblen Rentenmodelle anderer Länder anschauen könnte. (german.china.org.cn)

Gebrauch von Apps in der Lebensmittelindustrie auf dem Vormarsch

26.02.2016, Peking - Es ist kein Geheimnis, dass das mobile Internet die chinesische Essenkultur und Restaurant-Szene verändert hat. Die Popularität von Online-Offline Angeboten in den großen Städten steigt auch weiterhin. Befeuert wird der Boom durch eine bessere Infrastruktur und die intensive Nutzung von Mobiltelefonen und Tablet-Computern. Mobile Apps haben dadurch einen großen Einfluss auf die chinesische Catering-Industrie und bestimmen den Lebensstil der Menschen immer mehr. Der Markt umfasst Restaurants, Catering-Angebote und Essen zum Mitnehmen. Im Jahr 2015 wurden 489,6 Milliarden US-Dollar umgesetzt, um 16 Prozent mehr als im Jahr 2014. Insbesondere der Bereich des Online-Bestellens und der Online-Bezahlung hat um 48 Prozent auf 140 Billionen Yuan zugelegt, wie die Zahlen des Nationalen Statistikbüros zeigen.

 

Die Zahlen von 2015 lagen um das 15-Fache höher als 2010. Eine Umfrage der chinesischen Küchenvereinigung im letzten Monat sagte, 80 Prozent der Befragten würden mobile Applikationen auf Smartphones und Tabletcomputern nutzen, womit Desktop-Computer bereits überholt wurden. Dieselbe Umfrage zeigte auch, dass Apps und Bewertungs-Webseiten zur wichtigsten Quelle für die Chinesen geworden sind, wenn es darum geht, ein Restaurant auszusuchen. Ungefähr 40 Prozent der Befragten gaben an, sie würden Reservierungen über Online-Plattformen vornehmen. Nur 20 Prozent würden ihre Rechnungen mit Bargeld bezahlen, 30 Prozent zahlen sie online.

„Restaurantbesitzer sind sich nun mehr darüber im Klaren, wie wichtig das Internet für ihre Verkäufe ist“, sagte Feng Enyuan, Vize-Vorsitzender der chinesischen Küchenvereinigung. „Für Kunden sind das Internet und Smartphone-Apps angenehm, wenn es um Lebensmittelzustellungen und Entscheidungen für Restaurants geht.“ Mit dem Internet ist es möglich, sich online in einer Warteschlange einzureihen, bevor man das Restaurant betritt. Außerdem kann man Gerichte online bestellen, Gutscheine kaufen und Rechnungen online bezahlen. Das würde auch die Effizienz der Restaurants erhöhen und es ihnen ermöglichen, mehr Kunden zu empfangen, sagte Feng.

Darüber hinaus war das Wachstum von Online-Transaktionen in den sogenannten Viert- und Fünftliga-Städten im Jahr 2015 außergewöhnlich hoch. Dies ergab eine Umfrage von Meituan-Dianping, Chinas größter Online-Offline Firma, die ein breites Dienstleistungsangebot anbietet. Dazu zählen der Verkauf von Kinotickets ebenso wie Restaurant-Bewertungen und Essenszustellung. Die sieben Städte mit den größten Wachstum bei Online-Bestellungen waren im Jahr 2015 kleinere Städte wie beispielsweise Yining in der Autonomen Region der Uiguren Xinjiang, Cangzhou in der Provinz Hebei und Shangqiu in der Provinz Henan. Die Online-Transaktionen in Yining waren 2015 fast 47 Mal höher als im Jahr davor. Das war das schnellste Wachstum von Online-Transaktionen landesweit, gefolgt von Cangzhou (37 Mal höher) und Kuerle in Xinjiang (30 Mal höher). Zu den beliebtesten Gerichten zählten nach Angaben des Berichts Lammspieße, gebratener Reis und Yoghurt. (german.china.org.cn)

Beijing löst New York als Stadt der Milliardäre ab

25.02.2016, Peking - In der chinesischen Hauptstadt leben die meisten Milliardäre der Welt. Damit hat Beijing den bisherigen Spitzenreiter New York überholt, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Hurun Global Rich List 2016 hervorgeht.

Die von Rupert Hoogewerf gegründete Firma Hurun mit Sitz in Shanghai veröffentlicht ein monatliches Magazin - den Hurun Report - und gibt jährlich Ranglisten zu den reichsten Menschen der Welt heraus. Die jüngste Ausgabe hat insgesamt 2188 Milliardäre aus 68 Ländern und Regionen aufgelistet. Darauf belegten die Chinesen 568 Plätze mit 100 aus der chinesischen Hauptstadt.

Reichster Chinese ist Wang Jianlin, Präsident der Dalian Wanda Group, der sich auf Immobiliengeschäfte und eine Kino-Kette spezialisiert hat. Nach den Daten der Hurun-Reichenliste nimmt Wang Jianlin mit geschätzten 26 Milliarden Euro weltweit Rang 21 ein. Anfang des Jahres hatte Dalian Wanda das Hollywood-Studio Legendary Entertainment für 3,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Ein anderer bekannter Chinese, Jack Ma, Besitzer der chinesischen Online-Riese Alibaba, belegte mit 21 Mrd. US-Dollar den 36. Platz. Ganz oben stehen nach wie vor Bill Gates und Warren Buffett jeweils mit 80 Mrd. bzw. 68 Mrd.US-Dollar.

„Aufgrund der weltwirtschaftlichen Flaute, der Aufwertung des US-Dollar und der fallenden Ölpreise ist die Zahl der Milliardäre im Rest der Welt relativ betrachtet zurückgegangen", sagte Rupert Hoogewerf. Dennoch sei das gemeinsame Vermögen der aufgelisteten weltweiten Superreichen um neun Prozent auf 7,3 Billionen US-Dollar angewachsen. Es ist damit höher als das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland und Hongkong zusammen und entspricht der Hälfte des BIP in den USA, hieß es im Hurun-Bericht. Das Vermögen der chinesischen Milliardäre belief sich auf insgesamt 1,4 Billionen US-Dollar, fast so viel wie das BIP von Australien.

Immobiliengeschäfte bleiben nach wie vor die Goldgrube in China mit 117 chinesischen Vertretern auf der Reichenliste, dicht gefolgt von den Branchen Herstellung und Technologie jeweils mit 94 und 68 Superreichen. (cri)

Chinas geschlossene Wohnsiedlungen sollen öffentlich befahrbar werden

24.02.2016, Peking -

Geschlossene Wohnsiedlungen sind in chinesischen Städten üblich: Durch Mauern ist jede Siedlung nur durch bestimmte, überwachte Eingänge für Bewohner oder Besucher befahr- oder begehbar. Damit genießen Bewohner auch in der Großstadt ihre Ruhe, Privatsphäre und nicht zuletzt Sicherheit. Eine neue Leitlinie der chinesischen Regierung zur Öffnung geschlossener Wohnsiedlungen sorgt nun seit kurzem im Internet aber für heftige Diskussionen. Nach der Leitlinie sollen nicht nur zukünftig keine geschlossenen Wohnsiedlungen mehr gebaut werden. Die Mauern bestehender Wohnsiedlungen sollen auch allmählich abgebaut werden. Der Plan ist es, die bestehenden inneren Straßen an das öffentliche Straßensystem anzuschließen, um das Problem der Staus und anderer Verkehrsbeeinträchtigungen in den Städten zu lösen. Doch viele Bewohner machen sich große Sorgen um ihre Sicherheit, Gesundheit und Eigentumsinteressen.

 

Ein User bezweifelt, dass die Öffnung der Wohnsiedlungen wirklich bei der Lösung der Verkehrsprobleme helfen kann, seien die Straßen in seiner Wohnsiedlung doch eigentlich sehr wenige.

 

Experten nehmen jedoch die Längen der Straßen in Shanghai als Beispiel: Einer Statistik der Map-App Gaode zufolge hat Shanghai derzeit Straßen mit einer Gesamtlänge von rund 45.600 Kilometern. Im Kontrast dazu steht der staatliche Verkehrsbericht aus dem letzten Jahr, in dem eine Gesamtlänge von 17.800 Kilometern öffentlich befahrbarer Straßen verzeichnet ist. Die übrigen, quasi verlorenen, 27.800 Kilometer Straße liegen alle in Wohnsiedlungen und Hochschulen. Die Öffnung der Wohnsiedlungen zielt darauf ab, das öffentliche Straßennetz zu erweitern, damit der Verkehr reibungsloser verlaufen kann. Ein User namens Wanglaow spricht sich im Netz für die neue Leitlinie der Regierung aus. Er schreibt, wegen des Baus benachbarter Wohnsiedlungen müsse er nun täglich zur Bushaltestelle zwei Kilometer mehr laufen.

 

Dem chinesischen Eigentumsrecht zufolge gehören die Wohnsiedlungsstraßen, Rasenflächen und Parkplätze allen Bewohnern der jeweiligen Wohnsiedlung. Für die Verwaltung und Pflege solcher Gebiete zahlen die Bewohner auch viel Geld. Deswegen klagen viele User auf verschiedenen Portalen über die anstehende Öffnung ihrer Wohnsiedlungen. „Können wir für die öffentliche Nutzung der Wohnsiedlungs-straßen auch Geld fordern?" Diese Frage kursiert mehr oder minder scherzhaft im chinesischen Netz.

 

Professor Jiang Hong von der Shanghai Jiao Tong Universität meint dazu, bei der Durchführung der Leitlinie stünden noch viele Fragen in Bezug auf Eigentums-interessen, Verwaltungsgrenzen und Kapitalquellen offen. All dies benötige noch viel grundlegende Arbeit. Die Fragen könnten nicht allgemein gelöst werden, sondern benötigten eine jeweils gesonderte Betrachtung.

 

Liu Shilin, Direktor des Instituts für City Science der Shanghai Jiao Tong Universität, meint, die Öffnung der Wohnsiedlungen würde bei der Minderung der Staus aber auch neue Probleme mit sich bringen. Durch eine bessere Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel und die Beschränkung von Privatautos könnten die Verkehrsprobleme gelöst werden. Die Besetzung neuer bisher unberührter Straßenressourcen dürfe keine Alternative sein, denn auch diese seien durchaus begrenzt. (cri)

Bildergalerie: Yuanyang Reisterrassen in Yunnan

24.02.2016, Yuanyang - Die am 20. Februar 2016 aufgenommenen Fotos zeigen die Landschaft der Reisterrassen im Landkreis Yuanyang, der autonomen Präfektur  Honghe der Hani und Yi in der südwestchinesischen Provinz Yunnan.

 

Der Landkreis Yuanyang ist berühmt für seine Reisterrassen, die als die weltweit größten und spektakulärsten Reisterrassen angesehen werden. Vor ungefähr 1.300 Jahren sind die Reisterrassen vom Volk der Hani geschaffen und sind heute noch
im Einsatz. Die Yuanyang Reisterrassen sind das 45. Weltkulturerbe in China. (Xinhua/Chen Xingyu) (lfj)

Ganz China feiert das Laternenfest

22.02.2016, Peking - Am Montag wird in ganz China das Laternenfest gefeiert. An diesem Tag werden Laternenausstellungen besucht und Tangyuan, kleine klebrige Reismehl-Klößchen mit süßer Füllung, gegessen. Traditionell gehören zu einer Laternenausstellung auch Rätsel. Die Rätsel werden auf die Laternen geklebt und wer die richtige Lösung weiß, erhält ein kleines Geschenk. (cri)

Flexible neue Richtlinien für Green Cards

19.02.2016, Peking - Chinesische Green Cards für Ausländer waren bisher schwer zu bekommen. Mit neuen Richtlinien sollen die Bestimmungen nun gelockert und auf weitere Berufsfelder ausgedehnt werden.

Ein Ausländer zeigt  seine permanente Aufenthaltsbewilligung in Shanghai.
Ein Ausländer zeigt seine permanente Aufenthaltsbewilligung in Shanghai.

China versucht, mehr Talente und Investments aus dem Ausland anzuziehen. Deswegen hat das Land flexiblere, pragmatische und marktorientierte Regeln für permanente Aufenthalts-bewilligungen für Ausländer erlassen. In Zukunft wird es mehr Ausländern in verschiedenen Berufssparten möglich sein, in China um eine permanente Aufenthalts-bewilligung anzusuchen. Das Verfahren soll auch vereinfacht werden. Das Büro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und das Büro des Staatsrats haben am Donnerstag ein gemeinsames Dokument über die Verwaltung der Aufenthaltsgenehmigung für Ausländer erlassen.

 

Das Dokument bietet nur Richtlinien. Die Behörden sagten, dass mehr Regelungen und Details in den kommenden Monaten folgen werden. In dem Dokument heißt es, seit dem Start der Green Card Politik im Jahr 2004 hätte diese viel zu Chinas Entwicklung beigetragen. Dennoch würde sie den praktischen Bedürfnissen nicht gerecht werden aufgrund vieler Nachteile, dazu zählen die Anforderungen bei der Bewerbung. Diese seien zu hoch und würden die Zielgruppe für Green Cards stark einengen. Neue Richtlinien sollen die Anforderungen für die Bewerbung optimieren, die Prozedere vereinheitlichen und soziale Serviceeinrichtungen bereitstellen, um Chinas Attraktivität für globale Talente zu erhöhen.

 

In der Vergangenheit wurden die chinesischen Aufenthaltsbewilligungen als die zum schwersten zu bekommenden in der Welt bezeichnet, da sie hohe Anforderungen stellen. Nach Angaben des Ministeriums für öffentliche Sicherheit haben mehr als 7.300 Ausländer bis 2013 eine Green Card erhalten - zu diesem Zeitpunkt lebten mehr als 600.000 Ausländer in China.

 

Gao Xiang, Sprecher der staatlichen Verwaltung für die Angelegenheiten von ausländischen Experten sagte, das Dokument betone die Rolle des Marktes bei der Anwerbung von globalen Talenten. „Es sollten bei der Auswertung der Kandidaten mehr Marktfaktoren berücksichtigt werden, dazu zählen Gehalt, Steuerleistungen und soziale Beiträge. In der Vergangenheit basierte die Bewertung hauptsächlich auf regierungsorientierten Talente-Rekrutierungsprojekten.“ Gao fügte hinzu: „Verglichen mit zuvor wird die Arbeit von ausländischen Talenten in China immer mehr anerkannt. Unter den neuen Richtlinien würden ausländische Talente eine Green Card bekommen, wenn sie zu Chinas Entwicklung beitragen. Das betont die Wichtigkeit, die wir den Talenten beimessen und hilft dabei, die Attraktivität Chinas für globale Talente zu steigern.“

 

In den letzten Jahren hat China versucht, die Barrieren für Spitzentalente in verschiedenen Berufsfeldern zu senken. Mark Levine aus den Vereinigten Staaten ist einer derjenigen, der von diesen Änderungen profitiert hat. Levine ist ein Instruktor für englische Sprache an der Chinesischen Minzu-Universität in Beijing, der im Jahr 2014 den Freundschaftspreis gewonnen hat. Er sagte, der Gewinn des Preises hat es für ihn einfacher gemacht, die Green Card zu bekommen. „Ich habe im letzten Mai für die Green Card angesucht, im November wurde der Antrag bewilligt. Die einzige Frage ist, wann ich sie bekomme“, sagte Levine und fügte hinzu, dass es früher länger gedauert hätte, eine permanente Aufenthaltsbewilligung zu erhalten. „Ich bin sehr erfreut darüber, dass ich eine Green Card bekomme. Ich liebe China und möchte hier für eine lange Zeit arbeiten. Es ist großartig, dass ich mir keine Sorgen über Visa-Erneuerungen machen muss, wenn ich hier lebe und arbeite." (german.china.org.cn)

Überweisung von Wechat-Wallet auf Bankkonto nicht mehr kostenlos

18.02.2016, Peking - Wechat ist ein Chat-Dienst für Smartphones, ähnlich dem in Deutschland weit verbreiteten WhatsApp. Betrieben wird Wechat von der chinesischen IT-Firma Tencent. Neben Instant Messaging bietet Wechat auch die Möglichkeit zum Versenden von Audionachrichten, Videotelefonie, das Teilen von Fotos und Videos und das Teilen des Aufenthaltsorts und von Kontaktinformationen.

 

Außerdem hat Wechat ein Onlinezahlungssystem „Wechat-Wallet", das Zahlungen unter anderem für Onlineshopping, Geldüberweisungen und Kreditzurückzahlungen ermöglicht. Wechat-Wallet kooperiert hierbei mit chinesischen Banken. Man verbindet mindestens eine Bankkarte mit Wechat-Wallet, dann kann man sowohl auf der Zahlungsplattform direkt über die Bankkarte bezahlen, als auch Geld von der Bankkarte in die Wechat-Wallet überweisen, um direkt über Wechat zu bezahlen.

 

Ab dem ersten März ist die Überweisung von der Wechat-Wallet auf die Bankkarte nicht mehr völlig kostenlos. Das Überweisen von weniger als 1000 Yuan RMB bleibt weiter kostenlos. Für einen Betrag von über 1000 Yuan muss man 0,1 Prozent Gebühren bezahlen. Für jede gebührenpflichtige Überweisung wird mindestens 0,1 Yuan RMB bezahlt.

 

Wechat begründet die Veränderung damit, dass das Unternehmen früher die Gebühren übernommen habe, die Banken für die Überweisung fordern. Die Kosten seien jedoch nicht mehr tragbar. Man bemühe sich nun darum, mit den Banken über den Erlass dieser Gebühren zu verhandeln.

 

Wechat hat 650 Millionen Nutzer. Jede Veränderung der Nutzungsbedingungen in Bezug auf Gebührenforderungen ist auch bisher sehr sensibel verlaufen. Auch diese neue Maßnahme von Wechat wurde im Internet heftig diskutiert. Viele Nutzer halten sie für inakzeptabel. Manche User werfen dem Unternehmen vor, dass Wechat jegliches Mittel zur Gewinnerhöhung recht sei.

 

Experten sind der Meinung, dass Wechat durch die Maßnahme neben der Kostensenkung auch seine User ermutigen will, mehr mit der Wechat-Wallet zu bezahlen, anstatt mit der Bankkarte. Wechat hat bereits mehr Zahlungsmöglichkeiten geschaffen. Viele Onlineshoppingportale wie Jingdong und Didi unterstützen die Zahlungen über Wechat. Außerdem sind Wechat-Zahlungen in rund 300.000 Geschäften wie Restaurants, Parkplätzen, Tankstellen und Verkaufsautomaten landesweit möglich. (cri)

Bildergalerie: Babyboom in Lanzhou in der Provinz Gansu

17.02.2016, Lanzhou - Eine Säuglingskrankenschwester kümmert sich um ein Neugeborenes im Gansu Frauen- und Kinderkrankenhaus in Lanzhou, der Hauptstadt
der nordwestchinesischen Provinz Gansu, Bild vom 17. Februar 2016.

 

Zu Beginn des chinesischen Neujahrs sah das Krankenhaus einen Babyboom mit 352 Babys, die zwischen dem 08. Februar und 15. Februar geboren sind. (Xinhua/Chen Bin) (ry)

Beijing hebt Einschränkungen beim Immobilienkauf für Ausländer auf

17.02.16, Peking - Um zu verhindern, dass die Wohnpreise in die Höhe gehen, reglementiert Beijing den Immobilienkauf für Nichtbürger streng. Für Ausländer wurden die Regelungen nun gelockert. Wer eine Arbeitserlaubnis hat, ist ab sofort umgehend zum Kauf einer Wohnung berechtigt.

 

Ausländer, die eine Arbeitsgenehmigung und noch kein Eigentum in Beijing besitzen sind ab sofort dazu berechtigt, eine Wohnung in der Hauptstadt zu kaufen. Die Klausel, dass sie mindestens ein Jahr vor Ort gearbeitet haben müssen, wurde laut einer Meldung der lokalen Behörden aufgehoben.

 

Damit ist es in Beijing arbeitenden Ausländern nun einfacher möglich, Besitz zu erwerben. Zweigstellen ausländischer Firmen können ebenfalls gewerbliche Immobilien erstehen und diese als Büros nutzen, vermeldete die Kommunale Kommission für Wohnungsbau und Städtische und Ländliche Entwicklung der Stadt Beijing am Wochenende. Auch Bewohner aus Hongkong, Macau und Taiwan dürfen nun eine Wohnung in Beijing kaufen, wenn sie dort arbeiten, studieren oder in der Stadt bleiben wollen.

 

Die neue Regelung ist am 4. Februar in Kraft getreten.

 

Zuvor mussten Ausländer mindestens ein Jahr in der Hauptstadt gearbeitet haben, bevor sie das Recht hatten, ein Apartment zu erwerben. Beijing ist eine von fünf Städten der Volksrepublik, die den Erwerb von Immobilien für Nichtbürger streng reglementieren, um einen Anstieg der Wohnpreise zu verhindern.

 

Anfang des Monats verkündete das Ministerium für Wohnungsbau und Städtische und Ländliche Entwicklung eine neue Verordnung, um den Zugang ausländischen Kapitals zum chinesischen Wohnungsmarkt zu überholen. Im Zuge des Inkrafttretens dieser, hob Beijing die bisher bestehenden Hürden für Ausländer beim Wohnungskauf auf.

 

Laut Liu Siwei, einem Wissenschaftler am Beijing Real Estate Research Institut, trägt die neue Politik dem Bedarf der Wohnnutzung im Rahmen des Zieles der Stadt, zu einem Zentrum internationalen Austauschs zu werden, Rechnung. (german.people.cn)

Apple Pay tritt offiziell in den chinesischen Markt ein

16.02.16, Peking - 2015 hat die mobile Zahlungsbranche dank der technischen Entwicklung in China eine beispiellose Entwicklung erlebt. Nun will das US-amerikanische mobile Zahlungssystem Apple Pay in den großen Markt der Volksrepublik eintreten.

 

Zwei Monate nach der offiziellen Ankündigung, dass Apple Pay und China UnionPay eine Kooperation begonnen haben, wird das US-amerikanische mobile Zahlungssystem offiziell in den chinesischen Markt eintreten. Laut dem WeChat-Konto einer chinesischen Bank haben der amerikanische IT-Riese Apple und die einzige chinesische Kreditkartenorganisation China UnionPay (CUP) bereits gemeinsam bekannt gegeben, dass das mobile Zahlungssystem von Apple am 18. Februar ab 5:00 Uhr morgens in China zur Verfügung stehen wird. Das erforderliche Betriebssystem für iPhone und iPad ist iOS 9.2 oder neuer, für Apple Watch ist es OS 2.1 oder neuer. 

 

Am 18. Dezember 2015 haben Apple und CUP die Zusammenarbeit offiziell bestätigt. Danach konnten die CUP-Karteninhaber durch die „QuickPass“-Technologie mit den mobilen Geräten von Apple, nämlich iPhone, Apple Watch sowie iPad, schnell und bequem bezahlen.

 

Apple hat auf seiner offiziellen Webseite schon die mit Apple Pay kooperierenden chinesischen Banken gelistet: Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), Bank of China (BOC), Agricultural Bank of China (ABC), China Construction Bank (CCB), Bank of Beijing, Bank of Communications (BoCom), Bank of Guangzhou, Bank of Ningbo, Bank of Shanghai, China Citic Bank, China Everbright Bank, China Guangfa Bank, China Merchants Bank (CMB), China Minsheng Banking Corp (CMBC), Hua Xia Bank, Industrial Bank, Shanghai Pudong Development Bank, Ping An Bank, Postal Savings Bank of China.

 

Gleichzeitig haben auch einige chinesische kommerzielle Banken ihren Kunden mittels Kurznachrichten mitgeteilt, dass sie Apple Pay unterstützen.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt ist Apple Pay in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien verfügbar, in zwei Tagen wird China die Nummer Fünf sein. (german.people.cn)

Alibaba baut Medizin-Business aus

12.02.16, Wuhan - Vor kurzem haben Alibaba, die größte IT-Firmengruppe Chinas mit Tätigkeitsschwerpunkt im Online-Handel, und das Wuhan Center Hospital den ersten Vertrag für ein Online-Krankenhaus unterzeichnet.

 

Es gibt bisher bereits etwa 400 große und mittlere Krankenhäuser in über 90 Prozent der chinesischen Provinzen, die an das bestehende Alibaba-Netz für Online-Krankenhäuser angebunden sind. Die Services sind dabei aber eingeschränkt. Patienten können mit Alibabas Onlinebezahlsystem AliPay von zu Hause oder via Smartphone die Krankenhausanmeldung und die Bezahlung erledigen und Untersuchungsergebnisse nachlesen.

 

Mit dem neuen Konzept in Wuhan sind erstmals auch Ferndiagnosen und Sprechstunden möglich. Die umfassende Onlinediagnose mit Rezeptausstellung ermöglicht Einwohnern in Dörfern und kleineren Gemeinden rund um Wuhan, die telemedizinischen Dienstleistungen bei den in der Nachbarschaft bestehenden Alibaba-Servicestationen als Mittler ganz bequem in Anspruch zu nehmen. Von den Service-Stationen gibt es schon einige. Alibaba hat 2014 den Plan „Tausende Landkreise, Zehntausende Dörfer" vorgelegt. Demnach sollen 10 Milliarden Yuan RMB (knapp 1,4 Milliarden Euro) binnen drei bis fünf Jahren für die Einrichtung von 1.000 Servicezentren und 100.000 Servicestationen in Landkreisen bzw. Dörfern eingesetzt werden. Diese Stationen, die bisher hauptsächlich für den Online-Handel zuständig waren, sind Grundvoraussetzung für eine Verbreitung der neuen medizinischen Versorgung wie in Wuhan.

 

Von dem eingangs erwähnten Online-Krankenhaus-Netz mit über 400 teilnehmenden Institutionen profitieren momentan 50 Millionen Menschen. Tendenz steigend. Sie können per Alipay auch Krankhäuser und Ärzte bewerten, was die Mediziner unter einen gewissen Qualitätsdruck stellt. Auch die Verfahren werden damit normativer, was einen entschiedenen Schritt voran in Richtung totaler Transparenz bedeutet.

 

Alibaba hat mit seiner Initiative einen Durchbruch in Bezug auf die Interessen der Leute auf dem Land erzielt. Statistiken zufolge kommen etwa 30 Prozent der chinesischen Internetnutzer bis Mitte 2015 aus ländlichen Gebieten. Die Zahl der Internet-User per Handy auf dem Land liegt sogar drei Prozent höher als in Städten.

 

Für Alibaba ist das ein riesen Geschäft. Die eigene Online-Apotheke mit einem Jahresumsatz von 6 Milliarden Yuan RMB (gut 800 Millionen Euro) ist die größte Drittplattform in diesem Bereich. Wer in Zukunft durch eine Fernbehandlung in der örtlichen Alibaba-Servicestation ein Online-Rezept bekommt, kann bei der Alibaba-Apotheke die entsprechenden Medikamente bestellen und bekommt diese direkt an die Tür geliefert.

 

Alibaba-Gründer Jack Ma hat einmal gesagt: „Würde unsere Arbeit reibungslos weiter laufen, gäbe es in 30 Jahren immer weniger reale Krankenhäuser und Apotheken." Wie sich der Mann die Behandlung von beispielsweise einem Armbruch vorstellt, bleibt der eigenen Fantasie überlassen. Nicht zu Unrecht sehen viele Chinesen den zunehmenden Einsatz telemedizinischer Methoden in der Patientenversorgung auch eher skeptisch. Grundsätzlich gut ist natürlich der Zugang zu zumindest einer professionellen Meinung für die Chinesen auf dem Land. Nichtsdestotrotz braucht es über kurz oder lang nach wie vor Ärzte, die diese Menschen im Notfall auch persönlich versorgen. (cri)

Jahr des Affen: Feierlichkeiten in ganz China

10.02.16, Peking - Feierlichkeiten in ganz China. (german.people.cn)

Ringen um Geldgeschenke: Neue Tradition zum Frühlingsfest?

08.02.2016, Peking - Geldgeschenke zum Frühlingsfest sind allseits beliebt – in der Vergangenheit genauso wie heute. Im Vergleich zu früheren Zeiten, in denen die Geldscheine in roten Umschlägen in bar überreicht wurden, hat sich einiges verändert. Maßgeblich dazu beigetragen haben in China Betreiber sozialer Medien, allen voran der Instantmessenger WeChat, die chinesische Variante von Whatsapp, und das Online-Shopping-Portal Alibaba.

 

Mit den ursprünglichen kommunikativen Funktionen des Instantmessengers steht dies allerdings in keinem Zusammenhang. Schon lange ist WeChat nicht mehr nur ein Mittel zum Chatten oder Posten von Beiträgen. Vielmehr verfügt die App auch über unzählige Extrafunktionen, zu denen Online-Zahl- und Überweisungsfunktionen, Online-Shopping und die Bezahlung von öffentlichen Gebühren gehören. Vergleichbare Funktionen weist auch Alipay auf – das chinesische Paypal-Pendant. Angesichts dieser Online- und Mobile-Optionen ist es keineswegs erstaunlich, dass auch Geldgeschenke auf elektronischem Wege überreicht werden.

 

Praktisch gesehen ist eine solche „Geschenk-Transaktion" unkompliziert. Mithilfe der Smartphone-App wählt man einen virtuellen roten Briefumschlag („Hongbao"), gibt einen beliebigen Geldbetrag über umgerechnet zwei Euro an und „verschließt" diesen. Als Empfänger kann sowohl eine bestimmte Person oder eine Personengruppe angegeben werden. Ist Letzteres der Fall, so beginnt mit dem Befehl „abschicken" das Gerangel um den schnöden Mammon. Gleich einem Stück Fleisch in der hungrigen Meute versuchen die Mitglieder der bedachten Personengruppe auf virtuelle Weise einen Bissen für sich zu erhaschen. Dies ist allerdings neben einer regen Beteiligung auch dem Zufall zugeschrieben. Damit alle auf dem Laufenden bleiben, gibt eine Tabelle stets der aktuelle Stand an. Im Chat wird entsprechend gejubelt, beglückwünscht, verlacht und beneidet. Ganz gleich welche Summe ein Teilnehmer ergattert, freut er sich über den Zuwachs auf seinem Online-Konto. Wohl bekannt ist der Sucht-Faktor hinter solchen Hongbao-Events. Viele Netizens geben offen zu, nach dem Abschluss einer Runde bereits auf die folgende zu warten. Oder man zeigt sich großzügig und eröffnet selbst ein neues Spektakel. Eines ist sicher: Die Meute wird stets hungrig nach dem neuen Happen gieren!

 

Zahlen belegen die zunehmende Beliebtheit dieses Online-Spiels in China. Während zum Frühlingsfest 2014 lediglich acht Millionen Chinesen um Hongbaos kämpften, stieg die Zahl 2015 steil auf rund 600 Millionen Teilnehmer an. Allein auf WeChat wurden am Silvesterabend 2016 2,3 Milliarden Hongbaos verteilt und freudig geöffnet. Durchschnittlich hätte damit jeder der 1,3 Milliarden Chinesen sowohl ein Hongbao bekommen als auch verschenkt.

 

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr, dem Frühlingsfest, mit dem das Jahr des Affen eingeweiht wird, soll den Hongbaos eine noch prominentere Rolle zukommen. An der beliebten Frühlingsfestgala im Staatsfernsehen CCTV, die in jedem Jahr höchste Einschaltquoten aufweisen kann, wird sich diesmal auch Alipay mit spannenden Geldspielen beteiligen. Alipay fungiert dabei als Plattform, die unzählige Unternehmen für sich nutzen. Diese profitieren durch die Präsenz in der Öffentlichkeit und sind zugleich die Geldgeber hinter den Spiel-Transaktionen, die zum feierlichen Anlass durchaus eine Milliarde Yuan RMB sprengen könnten.

 

Die Sprecherin von Alipay Shen Yunfang erläutert: „Über einhundert Unternehmen haben sich bei uns gemeldet. Den Zuschlag haben mehr als zwanzig Firmen bekommen. Sie sind vor allem in Finanzen, in der Handyherstellung und in der Unterhaltungsindustrie tätig."

 

Zum Frühlingsfest öffnen somit die ausgewählten Unternehmen ihren eigenen Geldpool. Die Geldgeschenke tragen beim Spieleinsatz Firmen-, Produktnamen und Werbeslogans. Die Großzügigkeit ist daher keineswegs uneigennützig. Der freie Journalist für Internet und E-Business Hong Bo erklärt:

 

„Die Aktionen mit der Werbung per Hongbaos brechen an Feiertagen immer wieder neue Rekorde. Da Geldgeschenke untrennbar mit dem Frühlingsfest verknüpft sind, will sich selbstverständlich kein Unternehmen die Chance entgehen lassen, um auf diesem Weg Eigenwerbung zu betreiben."

 

Der Journalist Hong Bo verweist damit auf die Zahlungsmodalitäten des Smartphones, dank derer eine Transaktion äußerst unkompliziert und schnell abgewickelt werden kann. 82 Prozent der Befragten einer Umfrage gaben an, schon einmal mit dem eigenen Mobiltelefon bezahlt zu haben. Alipay legte dar, rund 80 Prozent der abgewickelten Geschäfte würden bereits per Handy bezahlt. Allerdings variiere dieser Anteil je nach Region. Trotz dieser kleinen Unterschiede kann festgehalten werden: Das Handypayment stellt heute für Internetgiganten eine riesige Goldgrube dar. Geldgeschenke im Umfange mehrerer Millionen Yuan RMB sind dabei attraktive Köder für einen noch größeren Umsatz. (cri)

Bildergalerie: Chinesische festliche Laternen in Nanchang für Frühlingsfest

05.02.2016, Nanchang - Die Fotos zeigen die festlichen Laternen in Nanchang, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Jiangxi. Eine Laternen-Ausstellung wurde
in Nanchang eröffnet, um das kommende chinesische Neujahr zu feiern. Das chinesische Neujahr fällt dieses Jahr auf den 08. Februar. (Xinhua/Peng Shaozhi und
Zhang Guojun)

Laowai-Paketzusteller füllen Chunjie-Lücken

05.02.16, Peking - Ausländer in gelb-blauen Uniformen fahren auf Motordreirädern Pakete aus. Diese kuriose Erscheinung auf den Straßen in Chinas Megacitys hat den Chinesen eine nette Überraschung gebracht.

 

Das bevorstehende Frühlingsfest stellt Online-Shoppingportale vor große Herausforderungen. Denn zu dieser Zeit werden viele ihrer Kuriere, von denen die meisten Wanderarbeiter sind, in ihre Heimat zurückkehren. Um den Arbeitskräftemangel in diesem Zeitraum auszugleichen, begann der E-Commerce-Anbieter Suning Tesco schon am 25. Januar damit, ein paar Ausländer als Teilzeit-Kuriere in Beijing, Shanghai, Guangzhou, Shenzhen, Nanjing und Chengdu einzustellen.

 

Die meisten der ausländischen Kuriere sind Studenten. Bevor sie richtig loslegten, wurden ihnen noch entsprechende Kurse für beispielweise Lieferabläufe sowie Neujahrsbegrüßungen angeboten.

 

„Diese Tätigkeit bietet mir die Chance, das chinesische Neujahr aus einer anderen Perspektive zu erleben", sagte Frank Hersey aus Großbritannien. Sein Vater arbeitet bei der Post und er freut sich, ein paar Erfahrungen als Kurier in China zu machen. Pakete entgegennehmen und austragen, Kunden mit dem Mobiltelefon kontaktieren: die ganzen Abläufe beherrscht Hersey inzwischen schon gut. Nur eins fällt ihm noch ein bisschen schwer, nämlich den richtigen Eingang zwischen den unzähligen Hochhäusern zu finden. „Die Adressen in China sind viel komplizierter als in Großbritannien", sagt der 33-jährige Brite. (cri)

Deutschland eröffnet 10 neue Visa-Antragsannahmezentren in China

04.02.16, Peking - Die Kundenfreundlichkeit des deutschen Visaverfahrens in China wird durch neue Maßnahmen erhöht. Laut der deutschen Botschaft eröffnet die Bundesrepublik zehn neue Visa-Antragsannahmezentren in der Volksrepublik. Voraussichtlich werden bereits kurz nach dem Frühlingsfest die ersten Zentren in Wuhan und Chongqing für chinesische Reisende geöffnet. Weitere Visa-Zentren folgen in Jinan (Anfang März), Hangzhou, Changsha und Shenzhen (Ende März), Kunming (April), Xi´an (Mai) sowie Nanjing und Fuzhou (Juni). (german.china.org.cn)

www.chinatours.de
http://www.owc.de/thema/chinacontact/
http://german.cri.cn/
China Radio International
www.konfuzius-institute.de
Konfuzius-Institute
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